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15.2 Viewing Pipeline

Jedes Objekt wird beschrieben durch Modellkoordinaten (z.B. Würfel ist beschrieben durch Mittelpunkt ( 0,0,0 ) und Kantenlänge 1 ).
Die Szene wird beschrieben durch eine Menge von Objekten, deren Lage und Größe in Weltkoordinaten beschrieben sind.
Die synthetische Kamera wird beschrieben durch U,V,N,VPD,(xmax,ymax),(xmin,ymin) .
Folgende Abkürzungen werden verwendet:

MC model coordinate system
WC world coordinate system
VRC view reference coordinate system
NPC normalized projection coordinate system
DC device coordinate system

Jedes Polygon durchläuft die folgende Viewing-Pipeline:

1.)
Modeling: MC WC
Beschreibe Polygonpunkte in Weltkoordinaten (dies geschieht durch Translation, Rotation und Skalierung).
2.)
View Orientation: WC VRC
Beschreibe Polygonpunkte bzgl. des UVN -Systems (dies geschieht durch Wechsel des Koordinatensystems, anschließend ist die Szene beschrieben mit xy -Ebene = Bildebene, das Auge liegt bei z = VPD ).
3.)
View Mapping: VRC NPC
Transformiere die Szene derart, daß der sichtbare (= im Pyramidenstumpf aus view window, front plane, back plane liegende) Teil abgebildet wird auf einen Einheitswürfel, dessen Vorder- und Rückseite der front plane bzw. back plane entsprechen. Clippe jede Polygonkante am Einheitswürfel.
4.)
Device Mapping: NPC DC
Bilde jeden Bildpunkt auf Gerätekoordinaten ab = übernimm x,y -Koordinaten; z liefert Tiefeninformation.
Beim Flächenmodell werden nach dem Clipping in Schritt 3.) die Polygone in Dreiecke zerlegt. Die Dreiecke sind versehen mit den Normalen bzgl. des Weltkoordinatensystems. Diese werden benötigt für das Schattieren der Dreiecke.




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