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4.4.  Plattenverwaltung

Eine Platte wird nach Spur, Kopf und Sektor adressiert. Eine Datei ist ein reservierter Bereich der Platte.

Magnetband-Stil

Ist eine Datei ein zusammenhängender Abschnitt der Platte, definiert ein Dateiname eine Anfangsadresse auf der Platte und die Dateilänge (in Bytes und dadurch in Sektoren o.ä.). (Beispiel: DEC RT -11.)

Die Plattenverwaltung ist dadurch recht einfach, der Nutzen einer Datei ist aber gering. Programme können sehr schnell geladen werden, Daten können direkt adressiert werden.

Freistil

Besteht eine Datei aus frei angeordneten Blöcken, definiert ein Dateiname eine Gruppe von Adressen auf der Platte und die Gesamtlänge der Datei in Bytes. (Beispiele: CP/M mit Adressen im Katalogeintrag, DOS mit Adreßketten, UNIX mit einer Baumstruktur für Adressen).

Die Plattenverwaltung ist komplizierter, aber eine Datei kann (je nach Adreßmanagement) beliebig wachsen. Daten können nur über Adreßtabellen adressiert werden.

Blockgröße

möglichst klein, um Verschnitt am Dateiende zu vermeiden; möglichst groß, um Verlust durch Adressen zu vermeiden und die Transferrate der Platte gut zu nutzen.

Sektoren sind typischerweise 256 oder 512 Bytes, Blöcke sind typischerweise 512 oder 1024 Bytes. Berkeley's fast file system verwendet Blöcke mit 4K oder 8K und legt die abschließenden Stücke mehrerer Dateien in einen gemeinsam genutzten Block (fragment).


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Last modified 03/July/97