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Platten haben konzentrische Spuren, die aus Sektoren bestehen. Nur Sektoren sind les- und schreibbar. Die Anordnung der Sektoren erfolgt beim Formatieren. Sie muß nicht sequentiell sein (interleaving). Sie muß auch auf benachbarten Spuren nicht gleich sein.
Eine Plattenadresse besteht aus Spur, Kopf, und Sektor. Bei gleicher Spur spricht man von Zylindern 1 Umschaltung zwischen Köpfen ist schnell.
Positional latency ist die Zeit, bis der Kopf auf der richtigen Spur steht. Sie besteht aus einer Anfahr- und Stop-Zeit sowie aus der Fahrzeit, die proportional zur Anzahl Spuren ist.
Rotational latency ist die Zeit, bis der gewünschte Sektor am Kopf erscheint. Sie kann durch interleaving bei sequentiellem Zugriff verkürzt werden.
Mittlere Zugriffszeit ist die Summe aus Positionierung über die halbe Platte und Sektorzahl. Typisch sind 100 Millisekunden für Floppies und 50 Millisekunden für (langsame) PC -Platten. Gut sind etwa 6 - 10 Millisekunden im UNIX-PC -Bereich. Sie kann durch geschickte Anordnung der Information auf der Platte unterschritten werden.
Transferrate mißt die Übertragung von Bytes zwischen Rechner und Platte, nachdem richtig positioniert wurde. Sie kann durch Zylinderzufgriff drastisch verbessert werden.
Je nach Einsatz der Platte sind andere Kenndaten besonders wichtig 1 für Dateien braucht man kurze Zugriffszeiten, für die Verdrängung von Prozessen swapping oder eine Datenbank kann eine hohe Transferrate wichtig sein.
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Last modified 03/July/97