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all, section 2.3.

2.3.  Prozeßgruppe und Session

Prozeßgruppen

Jeder Prozeß gehört zu einer Prozeßgruppe, die einen Anführer haben kann -- für ihn sind Prozeß- und Prozeßgruppennummer gleich.

Jede Prozeßgruppe enthält wenigstens einen Prozeß, der aber nicht unbedingt der Anführer sein muß.

Sessions

Sessions gliedern Prozeßgruppen zur Verteilung von Signalen und zur Zugehörigkeit zu einem Kontroll-Terminal. Jeder Prozeß gehört zu einer Session. Jede Session enthält wenigstens eine Prozeßgruppe. Die Prozeßgruppen können in eine Vorder- und viele Hintergrundprozeßgruppen eingeteilt werden.

Eine Session kann maximal ein kontrollierendes Terminal haben. Der Session leader etabliert die Verbindung zum kontrollierenden Terminal, man nennt ihn dann auch controlling process.

Falls eine Session ein kontrollierendes Terminal hat, gehen am Terminal erzeugten Interrupts an die Prozesse der Vordergrundprozeßgruppe -- sprich Signale gehen vom Terminal-Treiber nur an die Vordergrund-Prozeßgruppe des Kontroll-Terminals.

Falls das Modem abgeschaltet wird, oder das Pseudoterminal stirbt, wird an den Session leader ein hangup-Signal geschickt. Der dieses Signal dann an die Mitglieder der Vordergrundprozeßgruppe weiter schickt.

Falls der Session leader stirbt, wird dieses Signal an alle Mitglieder der Vordergrundprozeßgruppe geschickt.

Man schützt Hintergrundprozesse durch Aufruf unter nohup.

Siehe auch Advanced Programming in the Unix Environment, W. Richard Stevens, Addison-Wesley, ISBN: 0-201-56317-7.


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Last modified 03/July/97