Rexx das Schweitzer Taschenmesser
Geschichte und Entwicklung
Entwickelt wurde Rexx von Mike Cowlishaw. Rexx stammt von einem sogenannten Conversational Monitor System (CMS), welches auf einer IBM370 unter der virtuellen Maschine (VM) läuft. Auf der CMS existierte eine Batch-Sprache EXEC und EXEC2, von denen Mike Cowlishaw klaute, bzw. sie weiterentwickelte. Im Jahre 1979 wurde die erste language specification herausgegeben, worauf die Implementaion im gleichen Jahre folgte. 1983 wurde Rexx dann in IBMs VMOS eingebunden. 1985 wurde dann Rexx für PC-DOS entwickelt, später dann auch für DOS, Windows und OS/2. IBM verkaufte dann Rexx mit der Extended Edition von OS/2 1.2 (1989). Alle Versionen ab 1.3 enthielten dann Rexx standardmäßig. Rexx soll seinen Namen nur deswegen erhalten haben, weil er sich für Mike Cowlishaw so schön anhörte.
Heute gib es schon viele Weiterentwicklungen und Varianten von Rexx.
- Compact Rexx: soll als Ersatz für Java bei Internetanwendungen dienen
- Object Rexx: eine objektorientierte Version der Sprache
- Active Rexx: Ersatz für ActiveX
- NetRexx: ein Konkurrent für Java
Cowlishaw says on his NetRexx Web page: "You can use any Java classes from Net Rexx, and any class written in NetRexx can be used from Java. The reference implementation of NetRexx in fact uses a Java compiler 'under the covers' to generate its class files, so ensuring compatibility. NetRexx, however, isn't intended to replace Java, but rather to complement it."
- es existiert auch eine starke Entwicklung im Bereich Linux, wo auch schon
mehrere Interpreter existieren
Rexx ist also nicht nur als normale Programmiersprache geeignet, sondern auch gut zur Makro-Programmierung oder für CGI Skripte einsetzbar.
Eine unvollständige Liste von Betriebsystemen und Rechnerarchitekturen, auf dennen Rexx laufen kann.
- Unix, Linux, Solaris, SunOS, Digital Unix, IRIX, Free BSD, AIX, HP-UX, OS/2, DOS, Windows NT/95
Amiga, SunSPARC, Intel, Silicon Graphics, DEC Alpha, IBM RS 6000, HR