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Mehrfachverwendung

Um die X3D-Dateien kurz zu halten, sieht das X3D-Format das mehrfache Vorkommen eines Objektes in der Szene vor. Z.B. beschreibt man ein Rad eines Autos einmal und fügt es dann an vier Orten in die Szene ein (in die vier Radkästen der Karosserie).

Um das X3D-Format orignalgetreu abzubilden, wurde diese Idee bei der Planung der Klassenhierarchie ebenfalls berücksichtigt und bei der den Objekten zugrundeliegenden Geometrie bereits implementiert, da sich dort die größte Speicherplatzersparnis ergibt und jeder Körper der Szene eine Geometrie besitzt.

Diese Vorgehensweise führt zu dem erwünschten Effekt, daß nachträgliche Veränderungen an einem der Objekte (z.B. Veränderung der Profiltiefe beim Rad vorne links) sich in gleicher Weise auf alle Objekte (die anderen drei Räder) auswirken (s. Abbilung 2.3).


Die vier Blätter des Graphen, die die Räder repräsentieren, teilen sich dieselbe Rad-Geometrie. Sie werden nur durch verschiedene Transformationen an ihre Plätze relativ zur Karosserie verschoben.


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